GEHZETTE SPIELFELDRAND #2 // Der ruhige Blick

„Nicht jeder trägt ein Spiel nur auf dem Platz.“

Manchmal entsteht Fair Play nicht in einem Finale.
Nicht in einem Pokalmoment.
Nicht unter großem Applaus.

Sondern zwischen Menschen, die über Jahre Haltung gezeigt haben.

Beim Alm Cup 2026 auf dem Hannes-Scholz-Platz in Bielefeld wurde heute Huib Rouwenhorst von den Goldstars Heracles Almelo (NL) mit der Ehrenurkunde „Walking Football Classic – Für Fair Play & Spielkultur“ ausgezeichnet.

Überreicht wurde die Auszeichnung von Rolf Jōne Allerdissen im Namen der Johann Wewer Gesellschaft e.V. aus Rhauderfehn.

Huib Rouwenhorst gehört seit Jahren zu den Stimmen und Gesichtern jener Walking-Football-Kultur, die den Menschen über das Ergebnis stellt.
Nicht Lautstärke.
Nicht Härte.
Nicht Selbstdarstellung.

Sondern Begegnung. Respekt. Gemeinschaft.

Gerade in einer Zeit, in der Walking Football vielerorts schneller, körperlicher und wettbewerbsorientierter wird, stehen Menschen wie Huib für eine andere Idee des Spiels:
für Verbindung statt Abgrenzung.
Für Spielkultur statt bloße Spielwertung.

Dass diese Ehrung ausgerechnet während des Alm Cup 2026 stattfand, passte dabei beinahe symbolisch zum Ort selbst. Der Hannes-Scholz-Platz trägt den Namen eines Menschen, der einst für Fußball mit Haltung stand. Heute wurde dort nicht nur gespielt — sondern auch erinnert, wofür Walking Football ursprünglich gedacht war.

Die Urkunde würdigt ausdrücklich Menschen,

„die nicht nur das Spiel begleiten, sondern seine Kultur tragen.“

Und vielleicht ist genau das der eigentliche Kern von Walking Football Classic.

Nicht die Frage, wer gewinnt.

Sondern die Frage, wie miteinander gespielt wird.


GEHZETTE
Walking Football mit Haltung.

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