Herausgeber der „GEHZETTE“
Hinter unseren Walking-Football News auf „GEHZETTE“ steht vor allem der Herausgeber und Autor Rolf Jone Allerdissen, Jahrgang 1966 – ein leidenschaftlicher Teamspieler mit tiefen Wurzeln im Straßenfußball.

Rolf Jōne Allerdissen ist vor allem eines: ein Antreiber für Walking Football – und zwar nicht als Trendsport, sondern als Haltung.
Er arbeitet an der Schnittstelle von Sport, Gesundheit und Gemeinschaft und treibt in Leipzig und darüber hinaus den Aufbau von Walking Football als Gesundheitssport konsequent voran. Dabei geht es ihm weniger um Wettbewerb, sondern um Teilhabe, Prävention und ein Miteinander auf Augenhöhe.
Was ihn ausmacht:
- Initiator & Spielbegleiter
Er bringt Menschen zusammen, entwickelt Formate und versteht sich nicht als klassischer Trainer, sondern als jemand, der Prozesse anschiebt und begleitet. - DFB-zertifizierter Walking Football Coach & Übungsleiter (Gesundheitssport)
Fachlich verankert – aber immer mit Blick auf die praktische Umsetzung für unterschiedliche Zielgruppen. - Netzwerker & Konzeptentwickler
Aktiv u. a. bei den Aktiven Senioren Leipzig (ASL e.V.) und der SG Olympia 1896 Leipzig. Er denkt Walking Football systemisch: als Angebot, als Kultur und als Struktur. - Stimme der Szene
Mit Projekten wie dem Online-Magazin GEHZETTE und dem Podcast „Walking Football – Dein flacher Pass ins Ohr“ prägt er die inhaltliche Diskussion rund um Walking Football in Deutschland. - Haltung vor Ergebnis
Sein zentrales Thema: Walking Football als Gesundheits- und Präventionssport – mit klaren Werten wie Fairness, Freundschaft und Sicherheit.
Kurz gesagt:
Rolf Jōne Allerdissen ist keiner, der fragt, ob Walking Football funktioniert. Er sorgt dafür, dass es funktioniert.
Aufgewachsen im sanft hügeligen Ravensberger Land zwischen Wiehengebirge und Teutoburger Wald, prägten ihn schon früh die Straßen der Nachbarschaft, wo er sich beim Straßenfußball und Fangen mit älteren Jungs behaupten musste. Was als kindlicher Wettstreit begann, wurde bald zur Leidenschaft: Tag für Tag traf er sich als Jugendlicher mit Gleichgesinnten auf dem legendären „Gummiplatz“ – dem Kleinspielfeld der Stadt. Dort wurde gepöhlt, bis die Dunkelheit kam.
Er erlebte seinen sportlich aktivsten Höhepunkt in jungen Jahren als Teil der B1-Jugend seines Heimatvereins TuS Spenge im Hallenhandball. In dieser Zeit sammelte er wichtige Erfahrungen im organisierten Mannschaftssport und legte damit den Grundstein für sein anhaltendes Engagement – seit der E-Jugend als Achtjähriger, später auch in verantwortungsvollen Rollen rund um das Thema Bewegung und Gesundheit als Trainer bei legendären „24 Sunden Ausdauersport-Weltrekordleistungen“ u.a. der Sportfördergruppe der Universität der Bundeswehr München in Neubiberg und Rekordexperte beim nationalen Fernsehsender ProSieben.
Seine Begeisterung für Bewegung und Gemeinschaft brachte ihn schließlich zu einer schulischen Fortbildung im Bereich Freizeitsportleitung – einen Kolleg-Bildungsgang, mit der Freizeit- und Breitensportgruppen angeleitet, aufgebaut und betreut werden.
Bereits 1997, während eines Rehabilitationsaufenthalts in einer Fachklinik für chronische Erkrankungen, machte Rolf eine besondere Erfahrung, die sich im Rückblick wie die erste persönliche Keimzelle des Walking Football liest: In einem Gruppenangebot der Ergotherapie spielte er mit Mitpatient*innen in einem Sportraum der Klinik eine entschleunigte, angepasste Form des Fußballs – ein gemeinschaftliches, spaßorientiertes Spiel ohne Leistungsdruck. Dieses Angebot wurde tiefenpsychologisch sehr positiv ausgewertet und bestätigte, wie heilsam Bewegung in Gemeinschaft sein kann. Damit erlebte Rolf Jone praktisch 14 Jahre vor der „offiziellen Erfindung“ des Walking Football durch John Croot in England ein vergleichbares Konzept – ein eindrucksvoller Beleg für die nachhaltige Bedeutung von Bewegung als Gesundheitsvorsorge.
So hat Rolf Jone auch persönlich gelernt, Krankheit und Bewegung in Einklang zu bringen: Seit seiner späten Jugend lebt er mit einer chronisch-entzündlichen Darmerkrankung (CED) und verschiedenen Komorbitäten. Sport war für ihn dabei nie Widerspruch, sondern Motivation – und Teil seines Wegs zu mehr Lebensqualität.
Als er 2016 auf der Suche nach einer neuen Herausforderung war, reifte in ihm die Idee, einen weiteren Weltrekord zu wagen – diesmal mit Walking Football. Gemeinsam mit einem Verein versuchte er, ein 24-Stunden-Walking-Football-Spiel als Weltrekordleistung in Deutschland auf die Beine zu stellen. Doch das Projekt scheiterte: Die Zeit war hierzulande noch nicht reif genug, um ein solches Vorhaben umzusetzen.
2025/26 frischte er sein Wissen mit Fach-Zertifikaten u.a. vom DFB (Deutscher Fussball Bund) und dem Landessportbund Sachsen auf, um seine Erfahrungen mit neuester Fachkompetenz zu verbinden – besonders im Umgang mit gesundheitsorientierten Zielgruppen. Ob auf dem Platz oder daneben – Rolf Jone steht für einen Sport, der zugänglich, fair, entschleunigt und menschlich ist. Walking Football ist für ihn mehr als nur ein Spiel – es ist ein Angebot für alle, die Teil eines Teams sein wollen, ohne den Druck des klassischen Wettkampfs.
Seine Erfahrungen aus unzähligen Partien „auf der Platte“ haben ihm nicht nur Technik und Spielverständnis vermittelt, sondern auch den unschätzbaren Wert von Teamgeist, Fairplay und Zusammenhalt. Diese nutzte er auch als verantwortlicher Team-Manager der NFV-Trainerauswahl 2025 während eines Walking-Football-Turniers im Osnabrücker Land und dem DFB Walking Football Zertifikat im Pilotlehrgang beim BFV.
