
Der VfL Stenum hat mit seinem ersten Walking-Football-Turnier ein starkes Signal gesetzt – nicht laut, nicht spektakulär, aber klar in der Haltung. Sieben Teams folgten der Einladung und trafen sich nicht, um Tabellen zu füllen, sondern um gemeinsam auf dem Platz zu stehen.
Organisatorisch zeigte sich der Verein aufgeräumt und verbindlich. Ansprechpartner Jürgen Walter und Mitinitiator Werner Bruns sorgten für einen Rahmen, der funktionierte: überschaubares Teilnehmerfeld, klare Abläufe, und vor allem eine Atmosphäre, die über den Schlusspfiff hinaus Bestand hatte. Dass viele Teams nach dem Turnier noch zusammenblieben, spricht oft mehr für den Erfolg als jedes Ergebnisblatt.
Auch sportlich war das Niveau bemerkenswert – nicht im klassischen Sinne von Tempo oder Härte, sondern in der Disziplin. Die Regeln wurden nicht nur akzeptiert, sondern gelebt. Genau hier liegt die Qualität dieses Turniers: nicht im „Was wäre möglich gewesen“, sondern im „So machen wir es bewusst“.
Mit Mannschaften wie Delmenhorst, Hasbergen oder Falkenburg entstand ein Feld, das zeigt, wie sich Walking Football regional entwickeln kann, wenn Vereine Verantwortung übernehmen. Besonders auffällig: Die Mischung aus erfahrenen Spielern und neuen Strukturen, die noch im Aufbau sind.
Der VfL Stenum hat damit mehr geliefert als ein Turnier. Er hat gezeigt, dass es Vereine gibt, die nicht einfach nur anbieten, sondern gestalten. Ohne großen Anspruch nach außen – aber mit einer klaren Linie nach innen.
Und genau das bleibt hängen.
Mit dabei waren die Teams aus Delmenhorst, TuS Hasbergen, TV Falkenburg, TuS Varrel 09, TSG Seckenhausen sowie die beiden Mannschaften des VfL Stenum I und II – ein Teilnehmerfeld, das die Breite und das Entwicklungspotenzial der Region eindrucksvoll widerspiegelt.
