
Es gibt Menschen im Walking Football, die stehen nicht immer im Mittelpunkt.
Keine großen Gesten.
Keine Dauerpräsenz vor der Kamera.
Aber ohne sie würde vieles schlicht nicht passieren.
Simon Jasiczak von Olympia Bocholt gehört genau zu diesen Menschen.
In der neuen Freitags-Ausgabe von HELDEN DER GEHSTRECKE richtet die GEHZETTE den Blick deshalb auf einen der stillen Antreiber der Szene. Einen, der organisiert, motiviert, verbindet und immer wieder dafür sorgt, dass aus einer Idee tatsächlich Bewegung entsteht.
In dem Gespräch mit Steffan und Rolf Jone wurde schnell deutlich, dass Simon weit mehr ist als nur Ansprechpartner oder Organisator bei Olympia Bocholt.
Er ist eine treibende Kraft.
Einer, der Verantwortung übernimmt, ohne daraus eine große Show zu machen.
Gerade im Walking Football entstehen viele Dinge nicht durch große Budgets oder perfekte Infrastruktur.
Sie entstehen, weil einzelne Menschen anfangen, einfach zu machen.
Trainingszeiten koordinieren.
Neue Mitspielende integrieren.
Turniere begleiten.
Kontakte pflegen.
Motivieren, wenn die Beteiligung mal schwankt.
Und gleichzeitig dafür sorgen, dass die eigentliche Idee hinter Walking Football nicht verloren geht:
Gemeinschaft. Bewegung. Teilhabe.
Im Gespräch wurde dabei auch deutlich, wie sehr Walking Football inzwischen mehr geworden ist als „ein bisschen Fußball im Gehen“.
Es geht um soziale Bindung.
Um Aktivität im Alltag.
Um Menschen, die nach Jahren wieder auf den Platz zurückfinden.
Und um Vereine, die erkennen, dass Sport eben nicht nur Leistung bedeutet.
Olympia Bocholt gehört dabei zu jenen Standorten, die genau diese Kultur aktiv leben.
Nicht geschniegelt.
Nicht künstlich inszeniert.
Sondern bodenständig, offen und mit ehrlicher Begeisterung für das Spiel.
Und vielleicht braucht Walking Football genau solche Menschen wie Simon am meisten.
Keine Lautsprecher.
Sondern Möglichmacher.
Menschen, die den Ball flach halten — aber die Bewegung trotzdem voranbringen.
