FLACHER PASS #10 – Reiseplänen, Turniere und persönliche Geschichten

Hauptsache Kultur – egal ob Wien oder Walking Football

Es gibt diese Momente, in denen man merkt: Es geht hier um mehr als nur ein Spiel.

In Folge 8 unseres Podcasts wird genau das spürbar. Zwischen Reiseplänen, Turnieren und persönlichen Geschichten entfaltet sich ein Gedanke, der alles zusammenhält: Walking Football ist Kultur.

Nicht Regelwerk.
Nicht Tabelle.
Nicht Ergebnis.

Kultur.

Steffan Wemcken berichtet von seiner Einladung, an der Übungsleiterausbildung in Niedersachsen mitzuwirken. Eine gute Nachricht für den Sport. Aber gleichzeitig auch eine Frage:
Was genau geben wir dort eigentlich weiter? Übungen? Oder Haltung?

Die Antwort zieht sich durch die gesamte Folge:
Walking Football funktioniert nur dann, wenn die Kultur verstanden wird.

Und diese Kultur zeigt sich nicht in großen Worten, sondern in kleinen Momenten:

  • Wenn jemand einen Fehler macht – und nicht ausgelacht wird.
  • Wenn ein Tor fällt – und beide Seiten lächeln.
  • Wenn jemand zu schnell läuft – und nicht bestraft, sondern begleitet wird.

Oder, wie es in der Folge anklingt:
Der Läufer ist nicht das Problem. Der reine Gewinner ist es.

Denn Regeln kann man pfeifen.
Haltung muss man vermitteln.


Zwischen Wien und Wirklichkeit

Während Steffan sich auf eine Mannschaftsfahrt nach Wien vorbereitet – mit Zug, Frikadellen und Walking-Football-Gesprächen – wird deutlich, was diesen Sport trägt:

Gemeinschaft.
Erlebnis.
Verbindung.

Früher ging es nach Lloret de Mar.
Heute geht es nach Wien.

Früher ging es um Lautstärke.
Heute geht es um Gespräche.

Und irgendwo dazwischen liegt genau das, was Walking Football ausmacht.


Der eigentliche Kern

Diese Folge ist keine Analyse.
Keine Anleitung.
Kein Lehrgang.

Sie ist ein Reminder.

Dass wir aufpassen müssen, wohin sich dieses Spiel entwickelt.
Dass wir uns entscheiden müssen, wie wir es spielen wollen.
Und dass wir nicht alles mitnehmen müssen, was wir aus dem alten Fußball kennen.

Walking Football ist kein Abklatsch.
Es ist ein Gegenentwurf.

Ein Spiel, in dem man sich wieder freuen darf.
Ein Spiel, in dem man auch mal gönnt.
Ein Spiel, in dem man nicht immer gewinnen muss, um etwas gewonnen zu haben.


Und vielleicht ist das die wichtigste Erkenntnis dieser Folge:

Egal, wo wir unterwegs sind –
auf dem Platz, im Zug nach Wien oder irgendwo dazwischen:

Hauptsache Kultur.

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