DER FLACHE PASS #6 – Lekker middagessen in Almelo


Ausblick Almelo & Podcastfolge 4 – „Der Dienstag gehört uns“

Almelo ruft – und wir hören genau hin

Manchmal beginnt eine Reise nicht mit dem ersten Schritt, sondern mit einer Frage.

Was ist Walking Football eigentlich?

Ist es der Versuch, den alten Wettbewerb einfach nur langsamer zu spielen?
Oder ist es etwas Eigenes – ein Spiel mit einer anderen Idee, einer anderen Haltung, einem anderen Ziel?

Genau mit dieser Frage im Gepäck machen sich Steffan Wemken und Rolf Jōne Allerdissen auf den Weg nach Almelo.

Nicht als Touristen.
Sondern als Zuhörer.


Podcastfolge 4: Lekker middagessen – und viel mehr als das

Am heutigen 31.03.2026 erschien die vierte Folge des
„GEHZETTE WALKING FOOTBALL PODCAST – Dein flacher Pass ins Ohr“.

Der Titel klingt leicht. Fast beiläufig.
„Lekker middagessen in Almelo“.

Doch dahinter steckt mehr.

Es geht um eine Begegnung mit einer anderen Walking-Football-Kultur.
Einer Kultur, in der Fairplay nicht auf dem Papier steht – sondern auf dem Platz gelebt wird.


Wettbewerb oder Gesundheit? Die falsche Frage

Die Diskussion zieht sich durch viele Gespräche im deutschen Walking Football:

  • Brauchen wir strengere Regeln?
  • Mehr Wettbewerb?
  • Klarere Vorgaben wie eine Drei-Kontakt-Regel?

Die Folge macht deutlich:
Vielleicht stellen wir die falsche Frage.

Denn nicht die Regel entscheidet das Spiel.
Sondern die Haltung.

In Almelo wird genau das sichtbar:
Schiedsrichter sind nicht nur Regelhüter – sondern Spielbegleiter.
Spieler sind nicht Gegner – sondern Mitspieler.

Und plötzlich wird aus Kontrolle Vertrauen.


Wenn Fairplay kein Zusatz ist, sondern Grundlage

Was passiert, wenn Fairplay nicht eingefordert werden muss?

Dann entsteht etwas, das man nicht pfeifen kann:

  • Respekt im Zweikampf
  • Geduld im Spielaufbau
  • Ehrlichkeit im eigenen Verhalten

Und genau dort beginnt die eigentliche Stärke des Walking Football.

Nicht im Ergebnis.
Sondern im Umgang miteinander.


Mehr als ein Spiel: Die soziale Kraft

Die vierte Podcastfolge bleibt nicht beim Sport stehen.

Sie zeigt, warum Walking Football für viele mehr ist als Bewegung:

  • ein neuer sozialer Raum
  • ein Ort gegen Einsamkeit
  • eine zweite Halbzeit des Lebens

Hier geht es nicht darum, was früher war.

Sondern darum, was noch möglich ist.


Blick nach vorne: Chesterfield 2027

Zwischen Almelo und Gegenwart blitzt schon die Zukunft auf.

Die geplante Reise nach Chesterfield im Jahr 2027 steht sinnbildlich für das, was Walking Football sein kann:

Zurück zu den Wurzeln.
Nicht aus Nostalgie – sondern um zu verstehen.

Woher kommt dieses Spiel?
Und wohin wollen wir damit?


Der ruhige Blick

Vielleicht liegt die Antwort nicht in neuen Regeln.
Nicht in Tabellen.
Nicht in Titeln.

Sondern in einem einfachen Moment:

Wenn das Spiel endet.
Und niemand sofort auf das Ergebnis schaut.

Sondern in Gesichter.

Und dort ein Lächeln findet.

Dann hast du verstanden, worum es wirklich geht.

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