Almelo City Cup ehrt internationale Botschafter des Fair Play

Es gibt Turniere, bei denen am Ende nur Ergebnisse bleiben.
Und es gibt Turniere, bei denen Menschen bleiben.
Der Almelo City Cup der Goldstars Heracles Almelo gehört seit Jahren zur zweiten Kategorie. Dort wird Walking Football nicht nur gespielt — dort wird eine Haltung gelebt. Eine Haltung, die auf Respekt, Gemeinschaft, Freude am Spiel und internationaler Verbundenheit basiert.
Am 20. Mai 2026 wurden deshalb mehrere Persönlichkeiten offiziell ausgezeichnet, die diese Werte in ihren Ländern und innerhalb der internationalen Walking-Football-Gemeinschaft sichtbar vertreten.
Die Ehrungen tragen bewusst den Titel:
„Official Certificate of Ambassadorship“
Ein Begriff, der weit mehr meint als einen symbolischen Titel. Gemeint sind Menschen, die Brücken bauen. Zwischen Generationen. Zwischen Ländern. Zwischen Fußballbiografien. Zwischen Leistungsdenken und Fair-Play-Kultur.
Walking Football Botschafter:
Marek Dziuba
&
Tomasz Cebula
Besonders emotional ist die Auszeichnung der beiden polnischen Ex-Nationalspieler.
Marek Dziuba und Tomasz Cebula stehen stellvertretend für eine Idee, die im modernen Fußball manchmal verloren geht:
Größe zeigt sich nicht nur im Gewinnen — sondern im Umgang mit anderen Menschen.
Beide haben in ihrer aktiven Karriere bedeutende Spiele bestritten und Polen auf internationaler Ebene vertreten. Doch genau das macht die Auszeichnung bemerkenswert:
Geehrt wird nicht ihre Vergangenheit als Profis. Geehrt wird ihre Haltung heute.
Die Urkunden beschreiben es beinahe poetisch:
„You stand with those who never had a great football career.“
Sie stellen sich an die Seite jener Menschen, die nie im großen Rampenlicht standen. Genau darin liegt die besondere Kraft des Walking Footballs.
Marek Dziuba, heute Trainer des polnischen LKS-Teams, und Tomasz Cebula als aktiver Spieler zeigen laut den Organisatoren in Almelo eine beispielhafte Mischung aus Bescheidenheit, Respekt und Leidenschaft.
Nie arrogant.
Immer respektvoll gegenüber Mitspielern, Gegnern, Schiedsrichtern und Organisatoren.
Und stets mit dem Gedanken, durch Fair Play erfolgreich zu sein.
Die Auszeichnungen würdigen daher nicht sportliche Dominanz, sondern die Fähigkeit, Menschen mitzunehmen und eine Kultur des respektvollen Spiels vorzuleben.
Der Almelo City Cup beschreibt beide als:
„A true example for the international walking football community.“
Ein stärkeres Kompliment kann es innerhalb dieser Bewegung kaum geben.
Botschafter des Almelo City Cup:
Internationale Netzwerker des Fair Play
Neben den Walking-Football-Botschaftern wurden auch Persönlichkeiten ausgezeichnet, die den Almelo City Cup über viele Jahre international unterstützt und sichtbar gemacht haben.
Jaro Paradowski
Jaro Paradowski erhält die Ehrung für seinen kontinuierlichen Beitrag zur internationalen Entwicklung des Almelo City Cups in Polen.
Die Urkunde hebt besonders hervor, dass er durch Worte und Taten die Werte des Turniers unterstützt habe und regelmäßig dafür sorgt, dass polnische Teams an der Veranstaltung teilnehmen.
Damit stärkt er aktiv den internationalen Charakter des Turniers — etwas, das den Goldstars Heracles Almelo sichtbar wichtig ist.
Der Almelo City Cup versteht sich eben nicht nur als Sportveranstaltung, sondern als europäische Begegnungsplattform.
Melanie Benson
Auch Melanie Benson wird für ihren langjährigen positiven Beitrag ausgezeichnet.
Ihre Ehrung hebt besonders die Kontinuität ihres Engagements hervor. Über viele Jahre hinweg habe sie die Vision des Almelo City Cups unterstützt und als bemerkenswerte Botschafterin repräsentiert.
Gerade England gilt im Walking Football als eines der wichtigsten Ursprungsländer der Bewegung. Umso bedeutender ist die internationale Zusammenarbeit mit Persönlichkeiten, die Fair Play und respektvolle Spielkultur in den Mittelpunkt stellen.
Nadja Pilzweger
Die Auszeichnung von Nadja Pilzweger steht zugleich symbolisch für die zunehmende internationale Vernetzung des Frauen-Walking-Footballs.
Die in Dänemark aktive ehemalige Spielerin des DSC Arminia Bielefeld engagiert sich seit Jahren für grenzüberschreitende Kontakte, internationale Teams und einen offenen, respektvollen Austausch innerhalb der Szene.
Ihre Ernennung zeigt deutlich:
Der Almelo City Cup denkt Walking Football international, inklusiv und generationenübergreifend.
Mehr als ein Turnier
Die Botschafter-Auszeichnungen zeigen sehr deutlich, welchen Weg der Almelo City Cup einschlagen möchte.
Nicht Lautstärke.
Nicht Härte.
Nicht Ellenbogenmentalität.
Sondern:
Freude am Spiel.
Respekt.
Fair Play.
Internationale Gemeinschaft.
Oder wie es auf den Urkunden selbst steht:
„Each participant at his or her own level.“
Jeder Mensch auf seinem eigenen Niveau.
Vielleicht ist genau das die eigentliche Zukunft des Walking Footballs.
